Neue Klinik Krankenhaus Bozen

Klinik der Maximalversorgung mit interdisziplinärem Notfallbereich und Ambulatorien, Radiologie, OP-Bereich mit 14 Sälen, 180 Betten Allgemeinpflege, 38 Betten ITS und IMC, Hubschrauberdachlandeplatz

Bauherr

Autonome Provinz Bozen Südtirol
vertreten durch Hochbau und Technischer Dienst

Projektdaten

NUF: 24.378 m²
BGF: 58.920 m²
1. Preis Ideen- und Realisierungswettbewerb 2000
Planung: 2003-2009
Planungsaktualisierung: 2013-2014
Realisierung: 2008-2020
Leistungsphasen: 2-6 und 8
Generalplanung

Team

Volker Biermann (Projektleiter), Claudia von Blanckenhagen (Projektleiterin), Helga Bächle, Svenja Becker, Janko Bogdan, Christiana Caira, Meike Czypulowski, Hermann Gaenslen, Stephan Jekle, Dennis Kerls, Silke Koch, Angelika Lauerer, Alexander Penz, Roser Pozo Tomas, Anke Reichert, Andrea Riedlinger, Jutta Rieger, Manuel Sauter, Karin Stingel, Nadja Yasin, Hannes Zuber

Fotos

Oskar Da Riz (1-6, 9)
Tiemann-Petri Koch (7-8,10)

 

Das Krankenhaus Bozen wird als eigenständiges Feld innerhalb der umgebenden Kulturlandschaft definiert, das sich mit klar ablesbaren Kanten von den Grünbereichen abgrenzt, und als Klinikquartier eine eigene, der Bedeutung des Krankenhauses entsprechende Identität entwickelt. Die Setzung von Gebäudegruppen innerhalb des Klinikquartiers in Ergänzung zum bestehenden Krankenhaus lässt Freiräume unterschiedlicher Prägung entstehen und sorgt für einen starken Grünbezug der Erweiterungsbauten. Gliederung und Höhenentwicklung der Neubaumodule sind moderat und überschaubar und schaffen zusammen mit Belichtung und Durchgrünung eine patientenfreundliche Atmosphäre.

Die Wege der Patienten und Besucher im Krankenhaus sind klar strukturiert und einfach auffindbar: vom Platz mit Bushaltestelle und Tiefgarage gelangt man durch den Haupteingang in die Magistrale, eine natürlich belichtete und durchgrünte Verteilerhalle, die mit Information, Läden und Bars das einladende und belebte Zentrum der Klinik bildet. Direkt von der Magistrale sind die wichtigsten ambulanten Einrichtungen zugänglich, sowie die Aufzugsgruppen mit denen alle Untersuchungs- und Behandlungsbereiche und Pflegestationen in Alt- und Neubauten zu erreichen sind. Die Magistrale wird von einem Glasdach abgeschlossen, das auf einer weit gespannten Trägerkonstruktion ruht.